Lettland

Lettland reicht Europäisches FriedensBrot weiter

Vom Berliner Mauerstreifen über Lettland nach Polen

Übergabe-Zeremonie auf der Internationalen Grünen Woche

Unter Beifall des lettische Landwirtschaftsministers Jānis Dūklavs und weiterer hochrangiger Vertreter der Landwirtschaftsressorts Polens und Lettlands übergab die Staatssekretärin des lettischen Ministeriums, Dace Lucaua, am 17. Januar 2015 auf der Internationalen Grünen Woche der polnischen Vizeministerin Zofia Krzyzanowska das Europäische FriedensBrot. Damit wandert das Brot, das seinen Ursprung im Roggenfeld auf dem ehemaligen Todesstreifen an der Bernauer Straße in Berlin hat, über das Partnerland der diesjährigen Internationalen Grünen Woche nach Polen, zum Gastgeber des nächsten FriedensBrot-Forums „Landwirtschaft und Frieden“.

Hintergrund: Am 1. Oktober 2014 erhielt die Botschafterin von Lettland in der Bundesrepublik Deutschland, Elita Kuzma, aus den Händen von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt im Vorfeld des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer das erste Europäische FriedensBrot. Das Mehl des Brotes stammt von Korn aus den zwölf mittel- und südosteuropäischen Partnerländern des Projektes FriedensBrot, die den Roggen des ehemaligen Berliner Mauerstreifens inzwischen an historisch bedeutenden Orten Ihrer Länder anbauen. Damit ist das Europäische FriedensBrot das zu Brot gewordene Symbol für Frieden, Freiheit und Verständigung zwischen Ländern, die das gemeinsame Schicksal des Kalten Krieges mit Deutschland teilten und heute in Freiheit und Demokratie leben.

Von der Ernte 2014 aller Partnerländer wurde der "Friedensroggen" vom Berliner Bäckermeister Wolfgang Zimmermann zum ersten gemeinsamen europäischen FriedensBrot verbacken. Dazu veranstaltete der Verein FriedensBrot e. V. am 29./30. September 2014 eine internationale Konferenz „Landwirtschaft und Frieden“ in Brandenburg und am 1. Oktober 2014 einen feierlichen Festakt „Säen und ernten in Frieden“ in Berlin.

Dabei haben die beteiligten Partnerländer im Rahmen einer Gemeinsamen Erklärung vereinbart, eine dauerhafte Gesprächs- und Begegnungsplattform `Frieden und Landwirtschaft´ zu schaffen - und den Europäischen Friedensroggen nun jährlich auszusäen. Die Idee vom „Säen und Ernten in Frieden“ soll in regelmäßigen Konferenzen in den Partnerländern vertieft werden. 2015 haben die Vertreter der Republik Polen eingeladen, das Europäische FriedensBrot in der Nähe von Warschau im Rahmen des polnischen Erntedankfestes zu feiern.

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