Historie

1961- 1989

Foto: © Hans Sehringer / Fotolia.com

Von 1961 bis 1989 war die Berliner Mauer das Symbol für den Kalten Krieg und die Spaltung Deutschlands und Europas gewesen. Die Menschen Mittel- und Südost­europas haben diese Erfahrung mit den Deutschen geteilt. An der Grenze zwischen Ost und West lebten sie jahrzehntelang hinter dem Eisernen Vorhang.

1989

1989 überwand die Kraft der Völker diese künstliche Grenze.

2004

In der fünften und bisher größten Erweiterung der Europäischen Union traten am 1. Mai 2004 neben Zypern und Malta die mittel- und südosteuropäischen Länder Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, die Tschechischen Republik und Ungarn der Europäischen Union bei. Die EU bestand damit aus 25 Mitgliedstaaten.

2005

Foto: © FriedensBrot e.V.

Nachdem die Mauer fiel, hat die Gemeinde der Versöhnungskirche an der Bernauer Straße im ehemaligen Todesstreifen wieder Leben aufblühen lassen. Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße in deren Zentrum sich die heutige Kapelle der Versöhnung befindet wäre ohne das Wirken dieser Gemeinde und besonders ihres Pfarrers Manfred Fischer nicht entstanden. Seit 2005 wird Jahr für Jahr an der Kapelle der Versöhnung ein Roggenfeld bestellt, geerntet und das Mehl zu Brot verbacken.

2007

Bulgarien und Rumänien traten zum 1. Januar 2007 der Europäischen Union bei. Damit erhöhte sich die Zahl der nach 1989 der EU beigetreten Länder Mittel- und Südosteuropas auf insgesamt zehn.

2012

Foto: © FriedensBrot e.V.

Eine Partie der Roggenernte 2012 vom Feld der Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße wird als Saatgut reserviert um 2013 an symbolträchtigen und historisch bedeutenden Orten der Wendezeit in den Ländern angebaut zu werden, die nach 1989 der Europäischen Union beigetreten sind.

21.09.2012

Zur Organisation des Projektes „FriedensBrot“ wird in den Räumlichkeiten der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Berlin-Mitte (13355 Berlin, Bernauer Str. 111) der zivilgesellschaftliche Verein FriedensBrot gegründet. Die feierliche Unterzeichnung des Gründungsprotokolls erfolgt in der Versöhnungskirche. Jedes Mitglied erhält von Pfarrer Fischer ein kleines Roggensäckchen und ein Roggenbrot.

20.12.2012

Frau Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, übernimmt die Schirmherrschaft über das Projekt „FriedensBrot“.

2013

 

02.01.2013

Mit dem Eintrag in das Vereinsregister bestätigt das Amtsgericht Charlottenburg die offizielle Gründung des Vereins FriedensBrot e.V.

 

September

Hans-Peter Friedrich, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, übernimmt die Schirmherrschaft über das Projekt „FriedensBrot“.

2014

 

Februar

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, übernimmt die Schirmherrschaft über das Projekt „FriedensBrot“.

 

29./30.09.2014

Konferenz „Frieden und Landwirtschaft“ in Brandenburg mit mehr als hundert Teilnehmern. Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung der Teilnehmer „Erinnerung und Versöhnung in Europa – Impulse für die Zukunft“.

 

01.10.2014

„Säen und Ernten in Frieden“. Festakt im Senatssaal der Humboldt-Universität und Ehrung unseres Europäischen FriedensBrotes an der Kapelle der Versöhnung.

2015

 

21./22. September 2015

2. Konferenz des europäischen Forums „Frieden und Landwirtschaft“ in Poznan, Polen, mit Pressekonferenz des Ministers für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Polens Marek Sawicki zum Projekt „FriedensBrot“ und Übergabe des FriedensBrotes 2015 an einen Vertreter des Landwirtschaftsministeriums Ungarns anlässlich der Eröffnung der Internationalen Messe „Polagro“.

Seminar des FriedensBrot-Netzwerkes zum Thema „Sozio-ökonomische Veränderungen während der 25 Jahre unabhängiger regionaler Verwaltungen in Polen“.

2016

 

Vorbereitung der 3. Konferenz des europäischen Forums „Frieden und Landwirtschaft“  in Szarvas, Ungarn, im September 2016.

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